Philosophie

Die leichten Schottererden um Wals eignen sich besonders für den Feldgemüse- und Kartoffelanbau. Letzteres wird in unserer Gemeinde seit Mitte des 18. Jahrhunderts betrieben.

Der Dandlhof wurde immer im Vollerwerb betrieben. Seit jeher hatte die Direktvermarktung von Feldgemüse und Kartoffeln einen großen Stellenwert am Hof. Wöchentlich werden vier Bauernmärkte angefahren, ein Ab-Hof-Verkauf betrieben und etliche Gaststätten und Großküchen, fast täglich, mit frischem Gemüse aus der Region versorgt. 

 

Regionalität und Tradition

Auf Regionalität und Tradition wird am Dandlhof besonders Wert gelegt.  Erwähnt werden sollte hier der Halleiner Grünmarkt, auf dem die Familie Reiter und auch andere Walser Bauern, seit fast 400 Jahren einen Marktstand betreiben. Die Familie ist auch fest in der Dorfgemeinschaft und den örtlichen Vereinen verwurzelt.

 

Veredeltes vom Hof

Die tägliche Arbeit auf den Feldern verlangt Leidenschaft und manchmal auch Hingabe. In diesem Sinne ist die Arbeit als Bauer mehr Berufung als Beruf. Die Arbeit in und mit der Natur, ob im Wald oder auf den Feldern ist aber die wohl urtümlichste Art des Broterwerbs und nicht jeder kann von sich aus sagen, dass er die Früchte seiner Arbeit so unmittelbar sieht, spürt oder schmeckt. 

Weiters sind unsere Produkte nicht irgendwelche Produkte, es sind Lebensmittel, unser aller "täglich Brot" sozusagen. Und mit der gebührenden Sorgfalt und Respekt wird das "täglich Brot" auch von uns behandelt. Als integrierte Landwirte versuchen wir möglichst nichts zu verschwenden und Überschüsse zu veredeln. Neben Säften, Gemüsen im Glas, Soßen, Suppenwürze und Tomatenketchup werden am Hof auch verschiedene Brotsorten aus selbst angebautem Getreide gebacken.

 

Spezialgemüsesorten

Die Schöpfung bietet mehr als Wassertomaten und "schnurgeraden" Gurken. Schöpfung bedeutet Vielfalt. Entgegen dem Trend zu Einheitssorten, bauen wir auf unseren Feldern auch Spezialgemüsesorten und Gemüseraritäten an.